Samstag Morgen am Dachauer Bahnhof. 20 Jugendliche aus dem Lankreis machen sich zu Fuß auf zur Jugendkorbinianswahlfahrt nach Freising. Unser Weg führte uns am Karlsfelder See vorbei, durch das Waldgebiet Schwarzhölzl zur Ruderregatta um das Zwischenziel Bahnhof Oberschleißheim zu erreichen. Tolle Gespräche und spirituelle Impulse begleiteten unseren ca. 4 stündigen Fußweg. Von Oberschleißheim fuhren wir mit der S-Bahn zu unserem Ziel am Freisinger Domberg und besuchten mit vielen hunderten Jugendlichen den Jugendgottesdienst mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx.

Im Anschluss an den Gottesdienst ging es erstmals mit Musik und einem Jugendkorbinian-Banner vorneweg in einem langen Zug durch das abendliche Freising zum Festival auf dem Festplatz in der Luitpoldanlage. Die Jugendlichen erwartete in verschiedenen Zelten, in denen es an diesem kalten Tag angenehm warm war, ein abwechslungsreiches Programm rund um das Motto „Zukunftsmensch“. Besonders gefragt waren Mitmach-Angebote von der Kletterscheibe über eine bunte Malaktion im Zukunftsmensch-

Labyrinth der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) bis zum Silent-Kino. Zum Mittanzen luden auf den Bühnen im großen Event-Zelt und dem kleineren Kultur-Zelt mit – wie es sich für ein Festival gehört – dröhnenden Bässen deutliche hörbare Showacts ein. Unter anderem begeisterten DJ Börnhead, die Band JackFish, das Chilonyah Duo und die als Überraschung am späteren Abend stark aufspielende Band Impala Ray die Jugendlichen.

„Das neue Format der diesjährigen Jugendkorbinianswallfahrt ist gut angekommen und wir freuen uns, dass sich wieder viele Jugendliche aus allen Teilen des Erzbistums auf den Weg nach Freising gemacht haben. An einem Samstag, bei kaltem Novemberwetter zu Fuß nach Freising zu gehen und dort Gottesdienst zu feiern ist keine Selbstverständlichkeit. Junge Christen wollen damit ihrem Glauben Ausdruck geben und bei dieser traditionellen Jugendwallfahrt Gemeinschaft spüren“, erklärte Diözesanjugendpfarrer Richard Greul.

Die 75. Jugendkorbinianswallfahrt endete um Mitternacht nach dem Nachtimpuls und die positive Resonanz vieler Besucher bestätigte, dass auch dieses Mal gilt: Nach Korbi ist vor Korbi, denn im November 2018 wird es das nächste Jugendkorbinian unter dem Motto: „Wofür es sich lohnt“ geben.